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Erster Kreisbeigeordneter weist globale Kritik an Jobcentern zurück – Dr. McGovern: „Arbeitlose Menschen werden nicht schlechter betreut!“

Pressemitteilung Nr. 030/2012 vom 26.01.2012)
Marburg-Biedenkopf – Nicht nachvollziehen kann der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Marburg-Biedenkopf die Berichterstattung über das angeblich schlechte Abschneiden der Optionskommunen in der Statistik der Agentur für Arbeit. „Es stimmt nicht, dass Optionskommunen die arbeitslosen Menschen schlechter betreuen als die Agentur für Arbeit“, erklärte Dr. McGovern. Durch die Berichte werde ein falsches Bild gezeichnet. Die Zahlen für die Statistik, auf die sich das Bundesarbeitsministerium beruft, werden von der Agentur für Arbeit übermittelt. Diese Statistik muss die Wirklichkeit abbilden und nicht nur das rein statistische Zahlenwerk.

Seit vergangenem Jahr werden Auswertungen aller Jobcenter in einem vom Bundesarbeitsministerium gepflegten Internetportal zur Verfügung gestellt. Danach lassen sich bestimmte Kennziffern auswerten, von denen auf einen Teil des Erfolgs der Jobcenter geschlossen werden kann. In diesen Vergleichen liegt das KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf bei den Integrationen in Arbeit, bei der Aktivierungsquote und auch beim Abbau der Leistungsbezieher auf überdurchschnittlichen Plätzen. Die nunmehr veröffentlichten Werte sind die des Monats September. Als wichtigster Indikator wird die der Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung betrachtet.

„Wenn bei der Auswertung der Daten Unterschiede zwischen den Trägertypen deutlich werden, dann ist immer auch die Frage zu stellen, ob dies die Realität abbildet“, bekräftigt Dr. McGovern.

In diesen Vergleichen liegt das KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf bei den Integrationen in Arbeit, bei der Aktivierungsquote und auch beim Abbau der Leistungsbezieher auf überdurchschnittlichen Plätzen. Die nunmehr veröffentlichten Werte sind die des Monats September. Als wichtigster Indikator wird die der Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung betrachtet. Im Bezug auf die Integration in sozialversicherungspflichtige Arbeit liegt das KreisJobCenter bei den Septemberwerten derzeit mit 35,5 Prozent deutlich überdurchschnittlich. Und auch bei der Integration von Frauen und Alleinerziehenden in sozialversicherungspflichtige Arbeit gehört das KreisJobCenter auch im Monat September zu der Spitzengruppe.

„Wir freuen uns natürlich, dass es uns im Unterschied zu einigen anderen Optionskommunen gelungen ist, die gute Arbeit auch in der Statistik abbilden zu können“, so Dr. McGovern. „Trotz aller Bemühungen gehen auch uns monatlich bis zu zehn Integrationen im statistischen Rauschen verloren. Wegen des geltenden Rückspiegelungsverbotes der Daten erfahren wir aber nicht, welche Integrationen nicht gezählt wurden. Auch wenn die Abbildung der Statistik durch das Bundesarbeitsministerium erfolgt, ist der Einfluss der Bundesagentur für Arbeit in den Fragen der Datenübermittlung immer noch sehr hoch.“

„Wir sind bestrebt, alle Daten wie zum Beispiel die Integrationen in Arbeit exakt zu erfassen, damit die offizielle Statistik auch das tatsächliche Geschehen bei uns abbildet“, so der Erste Kreisbeigeordnete. Hinzu komme, dass das KreisJobCenter mehr auf die Qualität achte und nicht nur auf die reinen Zahlenwerke.
 

 
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