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Gemeinsame Pressemitteilung - Landessportbund Hessen startet gemeinsames Projekt mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und dem Sportkreis Marburg: „Bevor Sie schlapp machen“ - Wir helfen Ihnen fit zu bleiben! - Ausbildung zum Bewegungs-Starthelfer

(Pressemitteilung Nr. 029/2011 vom 08.02.2011)
Marburg-Biedenkopf – Der Landessportbund Hessen hat den Landkreis Marburg-Biedenkopf als Modellregion für das Projekt „Bewegungs-Starthelfer“ ausgewählt. Neben dem Kreis Offenbach ist der Landkreis Marburg-Biedenkopf nun der zweite hessische Kreis, in dem dieses Projekt auf den Weg gebracht wird. Die Förderung von Bewegung für die Bevölkerung „50 plus“ durch ein vernetztes Angebot ist das Ziel des Projekts. Regional eng vernetzt ist es mit der Initiative „Gesundheitsregion“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf und dem Sportkreis Marburg.

Sind Sie über 50 und haben bisher mit sportlicher Betätigung nichts „am Hut“ gehabt? Oder gehören Sie zu denjenigen, die andere gerne zum Sporttreiben animieren? In beiden Fällen gehören sie zu den Menschen, die der Landessportbund Hessen (lsb h) mit seinem Projekt „Bewegungs-Starthelfer“ erreichen will. Unter dem Motto „Bevor Sie schlapp machen“ hat der lsb h nach einer ersten Projektphase im Kreis Offenbach jetzt den Landkreis Marburg Biedenkopf zur zweiten Modellregion erkoren. Hier soll das Projekt in enger Kooperation mit dem Landkreis Marburg Biedenkopf und dem Sportkreis Marburg durchgeführt werden.

Vorgestellt wurde das Projekt bei einem „bewegten Pressegespräch“ im Kultur- und Gemeinschaftszentrum „Neue Mitte“ in Lahntal-Goßfelden. Dabei stellten Landrat Robert Fischbach, Manfred Apell, Bürgermeister der Gemeinde Lahntal, und die Schirmherrin des Projektes, die ehemalige Fechtweltmeisterin Cornelia Hanisch nicht nur das Projekt vor, sondern gaben bei einer kleinen Bewegungseinheit ihr sportliches Können zum Besten.

„Das Projekt richtet sich an die wachsende Bevölkerungsgruppe der so genannten ,Baby-Boomer’, also Menschen, die jetzt 50 Jahre und älter sind“, erläuterte Landrat Robert Fischbach. „Ziel ist es, Menschen über 50 Jahren, die dem Sporttreiben bisher nicht sehr nahe standen oder einen Wiedereinstieg ins sportliche Tun suchen, mit Hilfe von eigens dafür qualifizierten Bewegungs-Starthelfern an Bewegungsangebote heranzuführen“, sagte Robert Fischbach. Als ein Teilprojekt des Projektes „Bewegungsnetzwerk 50plus“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

„Gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen ist sowohl die Qualifizierung, als auch die Aktivierung älterer Menschen von besonderer Bedeutung. Dieses Projekt kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten“, unterstrich die ehemalige Weltmeisterin im Fechten, Cornelia Hanisch, die die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.

Bewegungs-Starthelfer als Lotsen

„Unsere Initiative ,Gesundheitsregion’ sieht in diesem Projekt auch die Chance, auf das bereits gut funktionierende Netzwerk im Bewegungsbereich aufzubauen und sportfremde Menschen mit Hilfe der ehrenamtlichen Bewegungs-Starthelfer zu den Bewegungsangeboten zu lotsen“, betonte Landrat Fischbach. Für die Gesundheitsregion habe das Projekt im Bereich der Prävention einen hohen Stellenwert. Ziel der Initiative „Gesundheitsregion“ ist es, die Akteure im Bereich Gesundheitswirtschaft und Gesundheitswesen an einen Tisch zu holen und miteinander zu vernetzen und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzuzeigen. Neben den Kliniken mit Krankenversorgung, Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie den Unternehmen aus dem Bereich der Gesundheitswirtschaft in der Region gibt es eine große Anzahl an Institutionen, Sportvereinen und Initiativen, die sich erfolgreich im Bereich der Prävention engagieren. Für den Gesundheitstourismus steht zudem ein bunter und reichhaltiger Strauss an Wellness- und Freizeitangeboten zur naturnahen Erholung zur Verfügung.

Der Vorsitzende des Sportkreises Marburg, Dr. Franz Nitsch unterstrich: „Sich zu bewegen ist die beste Prävention für Menschen in der Lebensmitte.“ Außerdem, so Nitsch, sei Bewegung die preiswerteste Medizin, daran werde keine Gesundheitsreform etwas ändern. „Vor diesem Hintergrund lautet die Devise ‚Bewegen Sie sich!’ und das am Besten im Sportverein“, plädiert Dr. Nitsch. Denn dort „ist Bewegung ja bekanntlich am Schönsten.“

Was Interessierte dabei erwarten können, verdeutlicht lsb h-Projektleiterin Gundi Friedrich: „Unsere Bewegungsangebote sind sehr vielseitig und sollen den persönlichen Interessen, individuellen Fähigkeiten und örtlichen Gegebenheiten angepasst werden“. Die Angebotspalette erstreckt sich dabei vom Ausdauertraining über Sturzprophylaxe bis hin zu Wassergymnastik und Entspannungsübungen. „Und die zukünftigen Bewegungs-Starthelfer werden für Interessierte nicht nur das passende Bewegungsangebot in der Nähe aussuchen, sondern diese auch auf ihrem Weg zur regelmäßigen Bewegung begleiten und ihnen bei Fragen und Problemen hilfreich zur Seite stehen. Das Rüstzeug dazu erhalten sie in unserer kompakten eintägigen Ausbildung“, so die Projektverantwortliche.

Wer sich also für die Qualifizierung zum Bewegungs-Starthelfer interessiert oder möchte, dass ein Bewegungs-Starthelfer ihn berät und zu einem Bewegungsangebot in der Nähe begleitet, erhält beim Landessportbund Hessen, Geschäftsbereich Breitensport und Sportentwicklung, unter der Telefonnummer 069/6789-423 (E-Mail: bewegungsstarthelfer@lsbh.de ) oder beim Sportkreis Marburg unter der Telefonnummer 06421/407 164 1 (E-Mail: info@sportkreis-marburg.de ) Beratung und weitere Informationen.
 

  Landrat Robert Fischbach und die Schirmherrin Cornelia Hanisch warben bei der Auftaktveranstaltung gemeinsam für das Projekt Bewegungsstarthelfer. Cornelia Hanisch wurde 1979, 1981 und 1985 Einzelweltmeisterin im Florettfechten. 1984 wurde sie mit der Mannschaft Olympiasiegerin bei den Olympischen Spielen in Los Angeles.
Landrat Robert Fischbach und die Schirmherrin Cornelia Hanisch warben bei der Auftaktveranstaltung gemeinsam für das Projekt Bewegungsstarthelfer. Cornelia Hanisch wurde 1979, 1981 und 1985 Einzelweltmeisterin im Florettfechten. 1984 wurde sie mit der Mannschaft Olympiasiegerin bei den Olympischen Spielen in Los Angeles.
Foto: Landkreis

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Bewegter Projekt-Auftakt: Nach einführenden Worten gingen die Akteure im Kultur- und Gemeinschaftszentrum "Neue Mitte" in Lahntal-Goßfelden mit gutem Beispiel voran und absolvierten unter Anleitung gemeinsam ein paar Bewegungsübungen. Landrat Robert Fischbach (li.), Schirmherrin Cornelia Hansich (Mitte) und Lahntals Bürgermeister Manfred Apell (rechts) machten natürlich mit. (Foto: Landkreis)
Bewegter Projekt-Auftakt: Nach einführenden Worten gingen die Akteure im Kultur- und Gemeinschaftszentrum "Neue Mitte" in Lahntal-Goßfelden mit gutem Beispiel voran und absolvierten unter Anleitung gemeinsam ein paar Bewegungsübungen. Landrat Robert Fischbach (li.), Schirmherrin Cornelia Hansich (Mitte) und Lahntals Bürgermeister Manfred Apell (rechts) machten natürlich mit. (Foto: Landkreis)
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