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Breites Bündnis will Abwanderung stoppen – Runder Tisch Karriere in Marburg-Biedenkopf informiert Studierende und Absolventen über Chancen bei Weltmarktführern in der Region

(Pressemitteilung 27/2017 vom 20.01.2017)


Marburg-Biedenkopf – Der Runde Tisch Karriere in Marburg-Biedenkopf will die Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften verhindern und Absolventen der Hochschulen in der Region halten. Dazu sollen Studierende und Absolventen zukünftig besser über die Möglichkeiten einer Beschäftigung schon im Rahmen des Studiums informiert werden.

Darin sind sich die Vertreter des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt, der Philipps-Universität Marburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen sowie der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammern, Handwerkerschaften und zahlreicher Unternehmen einig.

Mit eigens entworfenen Plakaten sollen Studierende in Marburg unter anderem auf den Lahnbergen und im Hörsaalgebäude zukünftig verschiedenen Unternehmen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf bekannt gemacht werden. Der Clou: Mittels eines eingebauten Computerchips gelangen Interessierte mit ihrem Smartphone direkt auf die Karriereseite des jeweiligen Unternehmens.

Die neun darauf gezeigten Firmen sind allesamt Weltmarktführer in ihrer jeweiligen Branche und sollen beispielhaft das Potenzial des Landkreises darstellen. „Chancen, von denen viele Studierende bei uns kaum wissen“, bedauert Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow. Schließlich erforderten viele Studiengänge bereits in der Zeit des Studiums Praktika, ergänzte die Präsidentin der Philipps-Universität, Professor Dr. Katharina Krause.

„Ein sichtbares attraktives berufliches Umfeld spricht sich auch bei den Studierenden herum und kann mittelfristig die Entscheidung für einen jeweiligen Studienort positiv beeinflussen und so auch Fachkräfte im Landkreis halten“, sind sich Zachow und Krause einig. Beide hatten den Runden Tisch als gemeinsames Projekt von Landkreis und Philipps-Universität initiiert.

Neben der Plakatkampagne wird derzeit eine eigene Website erarbeitet, auf der sich die hiesigen Unternehmen den Studierenden und Absolventen im Landkreis nicht nur vorstellen, sondern auch gleich ihre Angebote unterbreiten können: vom Praktikum bis zur Stellenanzeige. Bereits bestehende Onlineplattformen wie Mittelhessen Connect und die Jobbörsen der Bundesagentur für Arbeit sowie der IHK werden dabei integriert.

Die Attraktivität des Standortes Marburg-Biedenkopf, für Unternehmen wie für Interessierte, wird aber auch außerhalb des Virtuellen verdeutlicht. An Karriereabenden, organisiert vom Career Center der Philipps-Universität, können sich Studierende und potenzielle Arbeitgeber direkt austauschen und Fragen im Gespräch klären. Die Veranstaltung biete eine ideale Plattform, um Studierenden Einblicke in die Praxis zu ermöglichen, sagt Unipräsidentin Krause, die das gemeinsame Vorgehen im Rahmen des Runden Tisches begrüßt.

Davon überzeugen kann man sich bereits am 30. Januar in der Zeit von 18:15 bis 20:15 Uhr. Dann nämlich präsentieren sich beim dritten Karriereabend die international tätigen Unternehmen Elkamet Kunststofftechnik GmbH und Roth Industries GmbH & Co. KG im Sitzungssaal 1 der Universitätsverwaltung (Biegenstraße 12).

Unternehmen, die sich am Runden Tisch oder den damit verbundenen Aktionen beteiligen möchten, können sich unter der Telefonnummer 06421 405-1225 oder per E-Mail an HuettemannFr@marburg-biedenkopf.de informieren.

Der Runde Tisch Karriere in Marburg-Biedenkopf will Studierende und Absolventen über die beruflichen Möglichkeiten bei Unternehmen im Landkreis informieren. Neben der Möglichkeit, sich an Informationsabenden direkt mit Unternehmern aus der Region auszutauschen, werden ab heute auch Plakate mit eingebauten Mikrochips eingesetzt, die Interessierte per Smartphone direkt zu weiteren Informationen führen.  Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Der Runde Tisch Karriere in Marburg-Biedenkopf will Studierende und Absolventen über die beruflichen Möglichkeiten bei Unternehmen im Landkreis informieren. Neben der Möglichkeit, sich an Informationsabenden direkt mit Unternehmern aus der Region auszutauschen, werden ab heute auch Plakate mit eingebauten Mikrochips eingesetzt, die Interessierte per Smartphone direkt zu weiteren Informationen führen.

Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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