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Gemeinsame Pressemitteilung: Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und Landrat Robert Fischbach schlagen Mediationsverfahren im Zusammenhang mit den Windkraftanlagen am Hilsberg vor – „Wir müssen die Menschen mitnehmen, wenn wir die Energiewende schaffen wollen“

(Pressemitteilung Nr. 025/2012 vom 25.01.2012)
Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und Landrat Robert Fischbach wollen in der Frage des Standorts unter Einbeziehung aller Beteiligten, also der Gemeinden Bad Endbach und Dautphetal und der Bürgerinitaive, ein Mediationsverfahren initiieren. Gerade in den ländlichen Räumen, in denen gut nachbarschaftlichen Beziehungen nicht nur einen hohen Stellenwert genießen, sondern über Generationen hinweg gewachsen sind, sollte es möglich sein, einen für alle Beteiligten akzeptablen Konsens herbeizuführen.

„Wir müssen die Menschen mitnehmen, wenn wir die Energiewende schaffen wollen!“ Diese Ansicht verdeutlichten Regierungspräsident Dr. Witteck und Landrat Fischbach. Die Betroffenen und Beteiligten sollten für Gespräche an einen Tisch geholt werden. In der Mediation gehe es darum, für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung zu finden. Beide würden zudem als Teilnehmer dieser Mediation zur Verfügung stehen.

Wie Landrat Fischbach mitteilte, nahmen die beiden Bürgermeister Markus Schäfer (Bad Endbach) und Bernd Schmidt (Dautphetal) diesen Vorschlag positiv auf und brachten ihre Bereitschaft zum Ausdruck, sich dort einzubringen. Auch für die Bürgerinitiative begrüßte Reinhold Leinweber diese Initiative des Regierungspräsidenten und des Landrats.

Dr. Witteck und Fischbach betonten, dass in diesen Fragen oft eine interkommunale Zusammenarbeit die beste Möglichkeit sei, um diese wichtige Zukunftsfrage nachhaltig und für die Bürger verträglich zu gestalten.

Dr. Witteck machte klar, dass im derzeit gültigen Regionalplan lediglich 0,51 Prozent der Fläche im Regierungsbezirk als Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen sind. Ziel der Landesregierung ist es jedoch, diesen Anteil auf zwei Prozent zu erhöhen. Das heißt, auf die Region kommt noch eine große Herausforderung bei der Umsetzung zu. Das gehe nur durch eine frühest mögliche Information und sachliche Abstimmung mit den Bürgern, um die Akzeptanz dafür zu schaffen.
 

 
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