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Landesehrenbriefe als öffentliches Zeichen des Dankes und der Anerkennung für sieben engagierte Menschen aus dem Kreis – Geehrte kommen zusammen auf mehr als 190 Jahre bürgerschaftlichen Einsatz

(Pressemitteilung Nr. 021/2012 vom 25.01.2012)
Marburg-Biedenkopf – Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung sind am Mittwoch sieben ehrenamtlich engagierte Menschen mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Landrat Robert Fischbach überreichte den zwei Frauen und fünf Männern die Auszeichnung während einer kleinen Feierstunde im Landratsamt. „Die Gesellschaft ist diesen Menschen zu Respekt und Dank verpflichtet – denn sie haben in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich Verantwortung übernommen“, sagte der Landrat. Zusammengerechnet sind die Geehrten seit mehr als 190 Jahren aktiv.

Maria Schäfer aus Amöneburg-Rüdigheim führt seit 1976 die Kassengeschäfte der Katholischen Fraugemeinschaft. Seit 1974 arbeitet sie zudem im Rüdigheimer Verschönerungsverein mit und pflegt die im Dorf angelegten Strauch- und Blumenrabatten.

Ingeborg Schmidt aus Kirchhain ist seit 1996 1. Vorsitzende beim Collegium Musicum Stadtallendorf und lenkt so die Geschicke dieses Orchesters, in dem sie auch selbst mitspielt.

Erwin Brand aus Stadtallendorf war bereits von 1969 bis 1974 Kreistagsabgeordneter und von 1979 bis 1981 Mitglied im Ortsbeirat Niederklein. Darüber hinaus war er von 1975 bis 1984 Sprecher im Pfarrgemeinderat Niederklein und führte von 1995 bis 2010 als Vorsitzender die Geschicke der Niederkleiner Kolpingfamilie.

Werner Linker aus Rauschenberg-Ernsthausen war von 1993 bis 2001 und ist seit 2006 wiederum als Stadtrat Mitglied des Rauschenberger Magistrats. Seit 1983 ist er außerdem 1. Vorsitzender des Gesangvereins 1895 Ernsthausen e.V. und gilt damit als dienstältester Vereinsvorsitzender im Sängerbund Wohratal. Als 2. Vorsitzender des Sängerkreises Wohratal ist er zudem seit 2003 aktiv.

Udo Weber aus Gladenbach war von 1971 bis 1979 Kassierer und Schriftführer und danach bis 1997 1. Vorsitzender beim Sportverein Runzhausen. Von 1981 bis 1985 und von 1995 bis 2006 gestaltete er zudem als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung die Geschicke Gladenbachs mit. Von 1985 bis 2006 war er außerdem Mitglied und stellvertretender Ortsvorsteher im Ortsbeirat Runzhausen. 2010 übernahm er schließlich den Vorsitz bei der Jagdgenossenschaft Runzhausen.

Johann Schüler aus Gladenbach hat die Politik als ehrenamtliches Standbein für sich entdeckt: Er war von 1997 bis 2011 Mitglied im Magistrat der Stadt Gladenbach und von 1999 an zehn Jahre lang Vorstandsmitglied im CDU-Stadtverband Gladenbach.

Günter Klughardt aus Gladenbach hat sich von 1992 bis 2009 als Schriftführer beim Kneippverein Gladenbach für diesen Verein eingesetzt.

Landrat Robert Fischbach dankte den Geehrten für ihren Einsatz. „Diese Menschen sind da, wenn es gilt und sie schlagen sich nicht in die Büsche, wenn es darum geht, in vielen verschiedenen und sehr wichtigen Bereichen des Gemeinwohls Verantwortung zu übernehmen.“ Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, würde in vielen lieb gewonnenen Bereichen des Gemeinwohls das Licht ausgehen, sagte der Landrat. Der Auszeichnung mit dem Landesehrenbrief sei daher ein öffentliches Zeichen des Dankes und der Anerkennung.

Hintergrund:
Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine 1973 vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald gestiftete Auszeichnung für Verdienste um das Gemeinwohl. Mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet werden kann, wer sich mindestens zwölf Jahre lang in herausgehobener Position bei Vereinen, sozialen oder Kulturellen Institutionen oder in der Kommunalpolitik ehrenamtlich verdient gemacht hat.
 

  Freude über die Ehrung: Landrat Robert Fischbach (vorne, links) händigte im Beisein von Vertretern der Kommunen sieben Menschen den Ehrenbrief des Landes Hessen aus. Foto: Landkreis
Freude über die Ehrung: Landrat Robert Fischbach (vorne, links) händigte im Beisein von Vertretern der Kommunen sieben Menschen den Ehrenbrief des Landes Hessen aus.
Foto: Landkreis

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