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Das Thema für die Kunsttage Marburg-Biedenkopf 2016 steht fest! „Entfernungen“ – Mit Arbeiten zu diesem Thema können sich Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis bewerben

(Pressemitteilung 019/2016 vom 15.01.2016)

Marburg-Biedenkopf – „Die zehnten Kunsttage Marburg-Biedenkopf sollen im Jahr 2016 durchgeführt werden. Es ist die größte Kunstausstellung mit heimischen Künstlerinnen und Künstlern in der Region. Das Organisationsteam der Kunsttage des Landkreises hat nunmehr das mit Spannung erwartete Thema für die Kunsttage 2016 gefunden. „Die Kunstschaffenden dürfen sich mit dem Motto ‚Entfernungen‘ auseinandersetzen", erläuterte Landrätin Kirsten Fründt, die ergänzte, dass es bereits viele Nachfragen nach den diesjährigen Kunsttagen gegeben habe.

Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen, sich darüber Gedanken machen, mit welchen Arbeiten sie sich für die Kunsttage 2016 bewerben wollen. „Der Begriff Entfernungen eröffnet eine Vielzahl von Themen und Zugängen, ohne jedoch beliebig zu sein. Aspekte könnten beispielsweise inhaltlich gesehen sein: Die räumliche Distanz, der Abstand, Ferne / Fernweh und Sehnsucht, aber auch die Fremde (sich von jemandem oder etwas entfernen), der Weg, die Route. Formal gesehen gilt das auch für das Wegnehmen von etwas, Decollage, ausradieren und vieles andere mehr“, so zeigte der Künstler Hans Schohl für das Organisationsteam die Bandbreite der möglichen Interpretationen des Begriffs auf.

Alle inhaltlichen Zugänge bieten insgesamt folglich eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich beteiligen zu können. Zugelassen sind alle Formen der bildenden Kunst.

Die Kunsttage sollen wahrscheinlich Ende August bis Anfang September 2016 stattfinden. Das genaue Datum kann erst nach dem Finden einer passenden Räumlichkeit abgestimmt werden.

Das Organisationsteam bestehend aus Waltraud Mechsner-Spangenberg, Conny Pietzsch, Karin Stichnothe-Botschafter, Silke Achenbach, Hans Schohl, Bernd Brust, Jürgen Morneweg sowie Dr. Markus Morr, hat durch den Leiter des Kunstmuseums, Dr. Christoph Otterbeck, eine weitere Aufwertung erfahren.

Das Organisationsteam der Kunsttage sucht nunmehr nach geeigneten Räumlichkeiten für die Zeit der Kunsttage in Marburg, wie etwa leer stehende Industrie- oder Bürogebäude, Hallen oder große Säle am liebsten direkt in Marburg mit guter Verkehrsanbindung. Mindestens 1.000 Quadratmeter Fläche werden benötigt. Tipps und Hinweise werden von der Kreisverwaltung als Veranstalter gerne entgegengenommen ( Kultur@marburg-biedenkopf.de , Tel.: 06421 405-1218, 405-1228, 405-1273, Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf, Fachdienst Presse- und Kulturarbeit, Stichwort „Kunsttage“, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg). Die Orte der letzten Kunsttage (Laden 5 gegenüber dem Cineplex, Werkshalle von Usbeck und Söhne, Güterbahnhof, Galeria Classica oder das leer stehende Kunstmuseum) kamen jedenfalls alle sehr gut beim Publikum und den Teilnehmern an.

Erneut wird unabhängig von einer späteren Teilnahme eine Gebühr in Höhe von zehn Euro je Bewerbung erhoben. Das hier eingenommene Geld wird komplett zur Auslobung von Kunsttagepreisen für die ausgestellten Exponate genutzt. Das eingenommene Geld verbleibt somit bei den Kunstschaffenden und ergänzt die Kunsttage um einen interessanten Wettbewerb. Eine einfache Bewerbungsvorlage mit Angabe der Bankverbindung des Kreises ist auf den Internetseiten des Landkreises unter www.marburg-biedenkopf.de und dann unter Kultur, dann Kunst und schließlich unter Kunsttage 2016 zu finden

Künstlerinnen und Künstler, die einen Erstwohnsitz, zumindest aber einen zweiten Wohnsitz oder aber ein Atelier im Landkreis Marburg-Biedenkopf haben, können sich bis zum 31. Mai 2016 bei der Kreisverwaltung mit Kurzangaben zu ihrer Person um die Mitwirkung bewerben, ohne jedoch schon die Exponate einzureichen. Voraussichtlich Ende Juni oder Anfang Juli 2016 sollen die Originale von einer Jury, bestehend aus sieben Mitgliedern des Organisationsteams, ausgewählt werden. Die Jurymitglieder nehmen nicht selbst an der Ausstellung teil. Es können pro Bewerbung maximal zwei Exponate eingereicht werden.

„Ich bin sehr darauf gespannt, wie die Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis dieses spannende Thema umsetzen“, sagte Landrätin Fründt abschließend.

Die Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis können sich jetzt inhaltlich mit dem Thema Entfernungen auseinandersetzen, so wie es hier der Künstler Hans Schohl beispielhaft mit einem Fernglas gemacht hat. Foto: Hans Schohl

Die Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis können sich jetzt inhaltlich mit dem Thema Entfernungen auseinandersetzen, so wie es hier der Künstler Hans Schohl beispielhaft mit einem Fernglas gemacht hat.

Foto: Hans Schohl

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