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Neuer Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr hat sich bei Landrat Robert Fischbach vorgestellt – Brigadegeneral Eckart Klink betont Präsenz der Bundeswehr im Landkreis Marburg-Biedenkopf
(Pressemitteilung Nr. 015/2013 vom 15.01.2013)
Marburg-Biedenkopf – Brigadegeneral Eckart Klink, der neue Kommandeur des Landeskommandos Hessen der Bundeswehr, hat Landrat Robert Fischbach seinen Antrittsbesuch abgestattet. Der Brigadegeneral führt seit November 2012 das Landeskommando, das seit 2007 ein wichtiges Element der Aufgabenerfüllung der Bundeswehr insbesondere im Bereich der zivilen Katastrophenhilfe bildet. Dazu bedient sich das Landeskommando der Kreisverbindungskommandos, die in jedem hessischen Landkreis angesiedelt sind.

Landrat Robert Fischbach betonte die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit wenn im Rahmen der Katastrophenhilfe oder bei schweren Unglückfällen oder Naturereignissen auf die Ressourcen der Bundeswehr zurück gegriffen werden könne. „Die Soldatinnen und Soldaten des Kreisverbindungskommandos sind eine feste Größe in unserem Katastrophenschutzstab und nehmen regelmäßig an Ausbildungen und Übungen teil. Das schafft eine breite Basis für eine gute Zusammenarbeit im Ernstfall“, sagte Landrat Fischbach.

Wie Eckart Klink erläuterte, sei die Bundeswehr in Hessen im Zuge der Umstrukturierung der Streitkräfte nur in geringem Maße von Standortschließungen betroffen. „Wir bleiben präsent“, so der Brigadegeneral. So könne auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf auf einen Bundeswehrstandort zählen, der in Verbindung mit dem wesentlich durch Reservisten gebildeten Netzwerk des Kreisverbindungskommandos eine gute Ausgangsbasis für die weitere Zusammenarbeit sei.

Der 57-jährige Brigadegeneral Eckart Karl Klink wurde im November 2012 zum Nachfolger von Oberst Bernd Bauer als Kommandeur des Landeskommandos ernannt. Das Landeskommando mit künftig über 80 Soldaten hält für die Bundeswehr Kontakt zur Landesregierung, es ist auch zuständig für mögliche Einsätze des Militärs als Katastrophenschutzhelfer. Erstmals führt damit ein General das Kommando, weil die Verantwortlichkeit durch den Wegfall einer Führungsebene gewachsen sei. Die Bundeswehr wird das Wehrbereichskommando II in Mainz zum 1. März 2013 auflösen.

Das Landeskommando Hessen (LKdo HE) nimmt seit seiner Indienststellung am 9. März 2007 die Aufgaben der Zivil Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) im Bundesland wahr. Das Kommando, mit Sitz in Wiesbaden, ist somit erster Ansprechpartner in allen Fragen von möglichen Unterstützungsleistungen der Bundeswehr bei Naturkatastrophen, besonders schweren Unglücksfällen, im Rahmen der Amtshilfe und der dringenden Nothilfe in Hessen.

Aufgaben des Kreisverbindungskommandos, das aus zwölf Soldaten besteht, ist die Unterstützung des Krisen- und Katastrophenschutzstabes des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Bei Großschadenlagen und Katastrophen können Leistungen der Bundeswehr über das Kreisverbindungskommando angefordert werden. Die Soldaten ihrerseits beraten den Stab über mögliche Einsatzoptionen der Bundeswehr. „Als gutes Beispiel dient hier eine größere Hochwasserlage. Das Kreisverbindungskommando kann dann zum Beispiel Soldaten als helfende Hände, Lastwagen der Bundeswehr als Transportmittel oder Hubschrauber für Erkundungs- oder Rettungsflüge anfordern“, erläuterte Oberstleutnant Hartwig Goerss, der Leiter des Kreisverbindungskommandos.

Eine erste Bewährungsprobe musste das Kreisverbindungskommando noch vor seiner offiziellen Indienststellung bestehen: Der Orkan „Kyrill“, der im Januar 2007 für erhebliche Schäden sorgte, machte den Einsatz eines Bergepanzers des Bundeswehr erforderlich, um die durch umgestürzte Bäume versperrten Zufahrtsstraßen zum Uniklinikum auf den Lahnbergen zu räumen. Das Kreisverbindungskommando sorgte schnell und unbürokratisch dafür, dass sich ein solcher Panzer in Stadtallendorf in Bewegung setzte.

Betonten die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit: Landrat Robert Fischbach (re.) und der neue Kommandeur des Landeskommandos Hessen, Brigadegeneral Eckart Klink (2. v. re.), sowie der für den Katastrophenschutz zuständige Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (li.) und der Leiter des Kreisverbindungskommandos Oberstleutnant Hartwig Goerss.
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Betonten die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit: Landrat Robert Fischbach (re.) und der neue Kommandeur des Landeskommandos Hessen, Brigadegeneral Eckart Klink (2. v. re.), sowie der für den Katastrophenschutz zuständige Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (li.) und der Leiter des Kreisverbindungskommandos Oberstleutnant Hartwig Goerss.

Die erste Bewährungsprobe mussten Landes- und Kreisverbindungskommando im Jahr 2007 während der Orkans "Kyrill" bestehen: Ein Bergepanzer der Bundeswehr räumte damals umgestürzte Bäume von den Straßen auf den Lahnbergen und sicherte so die Erreichbarkeit des Marburger Uni-Klinikums.
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Die erste Bewährungsprobe mussten Landes- und Kreisverbindungskommando im Jahr 2007 während der Orkans "Kyrill" bestehen: Ein Bergepanzer der Bundeswehr räumte damals umgestürzte Bäume von den Straßen auf den Lahnbergen und sicherte so die Erreichbarkeit des Marburger Uni-Klinikums.

Fotos: Landkreis

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