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Kreisjugendparlament sucht Kandidatinnen und Kandidaten für die Neuwahl im März 2013 – Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren können mitreden und vertreten die Interessen der Jugendlichen
(Pressemitteilung Nr. 012/2013 vom 15.01.2013)
Marburg-Biedenkopf – Im März 2013 wird bereits zum neunten Mal das Kreisjugendparlament (KJP) des Landkreises Marburg-Biedenkopf gewählt. Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, die Interesse haben mitzumachen, können sich noch bis zum 31. Januar 2013 bei der Geschäftsstelle des Kreisjugendparlamentes bewerben.

„WANTED“ steht in großen Buchstaben auf dem Plakat, mit dem das Kreisjugendparlament neue Kandidatinnen und Kandidaten sucht. Gesucht werden Jugendliche, die Lust haben beim Kreisjugendparlament mitzumachen. Gründe dafür gibt es genug. Mit Sätzen wie „Die Arbeit macht mir Spaß und ich habe viele nette Leute kennen gelernt, denen ich sonst wahrscheinlich nie begegnet wäre.“ und „Ich finde es schön, dass ich dazu beitragen kann, dass Jugendliche ihre Wünsche verwirklichen können.“ oder „Am Anfang wollte ich nur wissen, was ein Kreisjugendparlament ist und macht. Dann habe ich festgestellt, dass die Arbeit Spaß macht und sinnvoll ist.“ beschreiben aktuelle Abgeordnete die Motive für ihr Engagement.

Gewählt werden aus jeder Gemeinde des Landkreises zwei Abgeordnete für zwei Jahre. Wie bei Wahlen üblich, werden natürlich wesentlich mehr engagierte Jugendliche gesucht. Parteien spielen beim KJP keine Rolle. Auch die Nationalität ist nicht entscheidend. Einzig das richtige Alter und der Wohnsitz im Landkreis Marburg-Biedenkopf bestimmen den Kreis der Wahlberechtigten und der zu Wählenden.

Die Abgeordneten vertreten die Interessen aller Jugendlichen. Das Kreisjugendparlament hat in der Vergangenheit unter anderem Jugendgruppen unterstützt, wenn es um den Erhalt oder die Schaffung neuer Jugendräume ging. Bessere Busverbindungen und schülerfreundliche Schulen sind weitere Themen, mit denen sich das KJP auseinandergesetzt hat.

Das KJP führt auch eigene Veranstaltungen durch. So fanden im vergangenen Jahr verschiedene Musik-Events mit jungen Bands aus der Region statt. Außerdem hat das Kreisjugendparlament zum siebten Mal den Jugendkulturpreis ausgeschrieben und mit der Veranstaltung „Sit to move“ auf die Notwendigkeit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht.

Die Abgeordneten des KJP dürfen in den Gremien des Landkreises zu allen Angelegenheiten mitreden, die Kinder und Jugendliche angehen und können so Einfluss auf die Politik der „Großen“ nehmen. „Ich finde es gut, dass Jugendliche ein Mitspracherecht haben. Durch das KJP haben wir viel bessere Chancen, dass unsere Meinung beachtet und gehört wird“, betont Julia Fischer aus Niederweimar die Wichtigkeit ihres Parlamentes.

Aber Arbeit ist nicht alles. Auf den Wochenendseminaren des KJP gibt es viele Gelegenheiten, neue Leute kennen zu lernen und gemeinsam viel Spaß zu haben. „Man kann für die persönliche Entwicklung viel mitnehmen und erfährt viel über politische Zusammenhänge und über die Grundlagen der Demokratie“, betont KJP-Sprecherin Saskia Ebert. Auch rhetorische Fähigkeiten, wie das Diskutieren, Argumentieren und Präsentieren würden geschult – Fähigkeiten, die später uimmer wieder gebraucht werden.

Wer Interesse hat, beim KJP mitzumachen oder sich einfach nur informieren will, kann sich bis zum 31. Januar 2013 bei der Geschäftsstelle des Kreisjugendparlamentes, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, Tel. 06421 405-1660, Fax: 06421/405-1669, E-Mail: kjp@marburg-biedenkopf.de melden.

Informationen zur Wahl gibt es auch im Internet unter www.kreisjugendparlament.de. Weitere Informationsmöglichkeiten gibt es auf einem Kandidaten-Info-Nachmittag am Samstag, 26. Januar 2013, ab 15:00 Uhr in der Kreisverwaltung. Auch dazu sind alle interessierten Jugendliche herzlich eingeladen.

Das Kreisjugendparlament - hier bei einer Sitzung - bietet Jugendlichen eine wichtige Möglichkeit, an Entscheidungen beteiligt zu werden. (Foto: Landkreis)
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Das Kreisjugendparlament – hier bei einer Sitzung – bietet Jugendlichen eine wichtige Möglichkeit, an Entscheidungen beteiligt zu werden.
(Foto: Landkreis)
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