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Zahl der Bedarfsgemeinschaften und Arbeitslosenquote trotzen dem Winter und sind weiter stabil auf Niedrigniveau

(Pressemitteilung Nr. 002/2012 vom 03.01.2012)
Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist im Dezember weiter gesunken. Das KreisJobCenter weist aktuell 3.660 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl nochmals um sieben Langzeitarbeitslose gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat zählt das KreisJobCenter einen Rückgang von 690 Langzeitarbeitslosen (15,9 Prozent). Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt damit im Dezember im Kreisgebiet bei lediglich 2,9 Prozent und bleibt damit im Vergleich zum Rekordtief des Vormonats November unverändert. Im Vorjahresmonat hatte die Quote noch 3,5 Prozent betragen.
„Der positive Trend der letzten Monate hat sich im Dezember stabilisiert. Sicherlich tragen bislang milde Temperaturen dazu bei, dass der saisonübliche Dezemberanstieg in diesem Jahr ausgeblieben ist. Aber auch 2011 weiterentwickelte Vermittlungshilfen für unsere arbeitslosen Kunden wie die Jobakademie für Alleinerziehende haben zu dem positiven Ergebnis beigetragen“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dr. Karsten McGovern.
Die Arbeitslosenzahl teilt sich auf die drei Regionalcenter bezogen wie folgt auf: Marburg (Mitte) 2.037 (Vormonat 2.057), Stadtallendorf (Ost) 934 (Vormonat 948) und Biedenkopf (West) 689 (Vormonat 662).

Im Bereich der Aktivierung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen befanden sich zum Stichtag Dezember 2210 Personen im Qualifizierungsangebot des Kreisjobcenters, im Vormonat waren zum Zähltag 2264 Personen in aktivierenden Maßnahmen.
Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember weiter gesunken und liegt derzeit bei 8.647 Personen. Das sind so wenige wie nie zuvor seit der Einführung des SGB II. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist ein Rückgang um zehn Prozent zu verzeichnen. Zu dieser Gruppe gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu diesem Kreis.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften geht ebenfalls weiter zurück, waren es im Vorjahresmonat noch 7.099 Familien im Leistungsbezug, so ist die Zahl im Dezember 2011 um 9,8 Prozent auf 6.468 gefallen (Rückgang um 631 BG´s).

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 15.12.2011 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.
 

 
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